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Feuerwehr Schönau

Feuerwehrhaus von Schönau

Am 19. März 1876 (Josefitag) gründeten 15 Männer aus der Hofmark Schönau im Gasthaus zur Post eine Freiwillige Feuerwehr.
Gründungskommandant war der Schlossgärtner Engelbert Sturm. Laut damaliger Satzung war immer der jeweilige Bürgermeister auch 1. Vorstand der Wehr. Im Jahre 1900 wurde ein pferdegezogener vierrädriger Löschwagen angeschafft. Jedes Mitglied musste einen vierteljährlichen Beitrag von 15 Pfennig leisten um die laufenden und anfallenden Betriebskosten begleichen zu können. Die Herstellungskosten der Schutzkleidung (Uniform) mussten die Mitglieder selbst bezahlen, da es in der Regel keine Vereinskasse gab. Der erste und zweite Weltkrieg unterbrach damals die Aktivitäten bei der Feuerwehr. Erst danach wurde der Feuerschutz mit einer von der bayerischen Staatsregierung erlassenen neuen Satzung auf eine solide Basis gestellt. Jeder männliche Bürger von 18. bis 60. Jahre hatte Feuerwehrdienst (Pflichtfeuerwehr) zu leisten. Wer nicht der aktiven Truppe angehörte musste einen hohen Beitrag in die neuerrichtete Vereinskasse zahlen, das dann wieder für Anschaffungen diente.
Da die 1927 erworbene erste motorgetriebene Feuerlöschpumpe vom Typ Magirus ihren Dienst versagte, kaufte man 1954 eine moderne Kreiselpumpe von Paul Ludwig mit einem 34 PS starken VW-Motor und einer Nennwasserleistung von 800 LTR / min.
Da auch diese Errungenschaft im Laufe der Zeit mehrere Verschleißerscheinungen zeigte, beschloss der Gemeinderat von Schönau den Kauf eines Löschfahrzeuges vom Typ LF 8 leicht mit eingebauter Vorbaupumpe und Platz für eine Löschgruppe (9 Mann), das im Jahre 1966 in Dienst gestellt wurde.
Da im Laufe der Jahrzehnte die Aufgaben der Feuerwehr immer umfangreicher, vielfältiger und komplizierter wurden, entschloss man sich zum Kauf eines zeitgerechten und modernst ausgestatteten Einsatzfahrzeuges vom Typ MB 912 LF 8/6 Allrad mit Ziegleraufbau, das am 9 Okt. 1992 durch Dekan Josef Blaschko eingeweiht und in Betrieb genommen wurde. Um die Einsatzbereitschaft der aktiven Truppe zu erhöhen erwarb man im Jahre 1996 von der Stadtfeuerwehr Landshut einen gebrauchten Mannschaftswagen. Dieser wurde von der Vereinskasse der Feuerwehr bezahlt, um die Gemeindekasse finanziell zu entlasten.
Dieses, heute im Einsatz befindliche Löschfahrzeug, kann durch seine technische Beladung (Beladeplan II) auch zur teilweisen THL herangezogen werden. Seit 1992 verfügt die Feuerwehr über 14 vollausgebildete Atemschutzgeräteträger, die die Elitetruppe jeder Feuerwehr bilden. Das Jahr 1996 brachte wieder eine neue Aufgabe, es wurde eine Jugendgruppe, die erste im Brandbezirk 3/4, vom damaligen Kommandanten Hans Dunst gegründet. Sie ist seitdem fester Bestandteil der Wehr.
Nicht nur im aktiven Bereich, sondern auch im gesellschaftlichen und kulturellen Leben gab es einige Meilensteine im Laufe der Jahrzehnte. Im Jahre 1951 feierte man das 75jährige Gründungsjubiläum, 1966 folgte die 90 Jahrfeier mit Fahnenweihe. Das 100jährige Fest beging man 1976 im kleinen Rahmen. Nach der Jahrtausendwende beschlossen Vorstandschaft und Festausschuss das 125jährige Vereinsjubiläum wieder im größeren Umfang zu feiern; mit verbunden war dann vom 8. - 10. Juni 2001 unter Beteiligung von 80 Gastvereinen und zahlreichen Ehrengästen die Weihe der neuen Fahne durch H. H. Pfarrer Franz Wimmer.
Auch kulturell waren die Feuerwehrler aktiv in Form von einigen Vereinsfesten (Frühlingsfest/Sonnwendfeuer) um mit guten finanziellen Vorraussetzungen, die letztendlich wieder der Allgemeinheit zugute kommen, für die Zukunft gerüstet zu sein. Der Mitgliederstand der FFW Schönau erreichte im Laufe von mehreren Jahrzehnten die stolze Zahl von derzeit 190 Personen, die aufgeteilt sind in 49 Aktive; 11 Jung-Feuerwehrler; 45 Passive; 84 Fördernde und einem Ehrenmitglied.
Die Feuerwehr führen zurzeit Hans Dunst als 1 Vorsitzender und Martin Bleibinhaus als 1 Kommandant.

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Feuerwehr von Unterhöft

Die Vorstandschaft von Unterhöft

Die Freiwillige Feuerwehr Unterhöft wurde am 23. April 1876 gegründet und ist um 35 Tage "jünger" als die Schönauer Wehr. Somit gab es mit der weiter bestehenden Pflichtfeuerwehr zwei Wehren in der Gemeinde Unterhöft. Die 32 Gründungsmitglieder bestimmten aber von Anfang an Kleinmünchen zum Sitz der Feuerwehr, da dieser Ort zentral in der Gemeinde lag. Auch heute noch befindet sich hier das Feuerwehrgerätehaus und das Vereinslokal. Bald erhielt die Wehr eine Druckspritze, in deren Behälter das Wasser mit Eimern geschüttet werden mußte. Einen großen Fortschritt bedeutete 1909 die Anschaffung einer Saug- und Druckspritze, die mit Pferden zum Brandplatz gefahren wurde, zu dem die Feuerwehrleute mit dem Fahrrad fuhren oder zu Fuß gingen. 33 Jahre tat diese Spritze ihren Dienst, bis 1940 eine Motorspritze übergeben werden konnte. 1924 feierte man das Fest einer Fahnenweihe und 1936 konnte man das 60jährige Gründungsfest nur in einem kleineren Rahmen mit einer Bänderweihe begehen. Eine größere Veranstaltung war in der NS-Zeit nicht erlaubt. Mit einer Fahnenweihe am 17.Juli 1966 beging man das 90jährige Bestehen. Im Febuar 1959 wurden der Freiwilligen Feuerwehr Unterhöft, die von der Gemeinde für über 8000 DM gekaufte Magirus TS 8/8 und ein Tragkraftspritzen-Anhänger übergeben. Am 21. Februar 1969 erhält die Feuerwehr das neue Tragkraft-Spritzenfahrzeug TSF Ford FT 1300. 1981 wird in Kleinmünchen ein neues Feuerwehrgerätehaus mit Stellplatz, Schlauchtrockenanlage und Treibstoffkammer erbaut. Das Feuerwehrhaus, für das 1200 Stunden an Eigenleistungen erbracht wurden, wurde am 26.Juni 1982 von Dekan Josef Blaschko eingeweiht.

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Feuerwehr von Unterzeitlarn

Feuerwehr Unterzeitlarn

Am 6. Januar 1876 wurde für die Gemeinde Peterskirchen II eine Feuerordnung erstellt und ein Löschrequisiten-Verzeichnis angelegt. Eine neue Saug- und Druckspritze wurde im Mai 1885 geliefert und in dem neu erbauten Feuerlöschrequisitenhaus in Marschalling untergestellt. Die ersten Pflichtfeuerwehrübungen wurden abgehalten. Am 15. November 1908 versammelten sich auf Anregung des Bürgermeisters Johann Hofbauer aus Marschalling 86 Bürger im Gasthaus Eichinger zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. 39 Männer traten spontan in die Feuerwehr ein, nachdem Lehrer Anton Würzinger sie über den Sinn und die Wichtigkeit einer Wehr informiert hatte. Die erste Fahnenweihe fand am 16. Mai 1910 statt. Im September 1919 erwarb die Feuerwehr einen Schlauchwagen und im März 1920 einen Feuerhaken. Wegen dieser Neuanschaffungen wurde das Feuerwehrhaus erweitert. 1921 wurde der Feuerwehr eine Schiebeleiter II C mit 10 m Schiebehöhe übergeben. Im Jahre 1926 kaufte man eine Handspritze dazu. 1931 erwarb die Feuerwehr die erste Motorspritze, von der Firma Paul-Ludwig aus Bayreuth. Kaufpreis: 2.500 Mark. Am 7. Mai 1950 wurden langjährige Feuerwehrmitglieder geehrt, die von Innenminister Dr. Ankermüller unterzeichneten Urkunden erhielten. Im gleichen Jahr wurde eine Theatergruppe gegründet, die unter Spielleiter Willi Sauheitl viele Volksstücke aufführte. Auf Gemeindebeschluß vom 21.07.1956 wurde eine neue Motorspritze angeschafft, die heute immer noch in Gebrauch ist. Ihr 50jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe feierte die Freiwillige Feuerwehr Peterskirchen II 1958. An dem Fest beteiligten sich 42 Vereine. Im März 1959 wurde eine Sirene angeschafft, die in Marschalling aufgebaut wurde. Bei ihrer Jahresversammlung am 26.11.1961 beschloß die Freiwillige Feuerwehr, ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. Das alte Feuerwehrhaus in Marschalling wurde gegen Abbruch kostenlos an Georg Hauseder vergeben. 1962 legten erstmals zwei Gruppen das Leistungsabzeichen der Stufe 1 ab und das neue Feuerwehrhaus war im Mai fertiggestellt. Der bisher von der Feuerwehr verwendete Anhänger aus dem Jahre 1932 zur Beförderung der Motorspritze war veraltet und entsprach nicht mehr den Straßenverkehrsvorschriften. Der Gemeinderat beschloß deshalb 1963 ein neues Feuerwehr-Auto anzuschaffen. 1963 wird das neue Löschfahrzeug KHD-TSF "Ford Transit" abgenommen. Es kostete 11.000 DM und wurde am 15.12 geweiht. Seit 1981 gibt es sogar eine eigene Feuerwehrblaskapelle, eine Seltenheit unter den Wehren Bayerns. Sie wurde im Februar 1981 im Saal des Gasthauses Hamm in Marschalling gegründet. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rupert Hauslbauer feierte die Freiwillige Feuerwehr Unterzeitlarn 1983 ihr 75jähriges Gründungsfest.

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