Kläranlagensanierung 2018

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung den Startschuß für die Sanierung der Kläranlage Schönau gegeben; die Sanierung ist die größte Investitionsmaßnahme der Gemeinde seit der Gebietsreform. Die insgesamt neun Gewerke zur Sanierung umfassen ein Kostenvolumen von 3.445.720,77 €.

Zur Erläuterung des Bauumfangs und der Ausschreibungslisten, sowie zu den Vergaben der einzelnen Bauaufträge hatte sich das Gremium den beauftragten Planer Josef Rehrl vom Büro Roland Richter aus Passau beigeladen.

Das Gewerk „Bauleistungen, das sich aus dem Hoch- und dem Tiefbau zusammensetzt, sorgte für einen umfassenden Beratungsumfang und zog eine lange Diskussion nach sich. Aufgrund der derzeitigen Konjunkturlage waren die Baukosten weit überproportional angestiegen. Das Angebot des günstigsten Bieters  lag mit 2.284.278,43 € deutlich über der Kostenschätzung. Letztendlich erteilte der Gemeinderat der Firma Berger Bau aus Passau den Auftrag, da eine Aufhebung nach den Grundsätzen der VOB nicht möglich ist und auch eine Verlagerung auf eine spätere Bauzeit und mit Hinweis auf die wasserrechtlichen Vorgaben zur Kläranlagensanierung kein günstigeres Ergebnis erbringen würde.

Für die notwendigen Pumpwerke auf der Kläranlage war ein Kostenvolumen von ca. 89.000 € geschätzt worden. Hierzu hat die Firma Scharr Tec  GmbH & Co.KG aus Neukirchen das günstigste Angebot abgegeben; der Gemeinderat vergab den Auftrag zum Bruttopreis von 68.482,12 €. Für die mechanische Abwasserreinigung, unter die vor allem die Sandwaschanlage gehört hatte die Firma Huber SE aus Berching mit 55.908,58 € das günstigste Angebot vorgelegt und erhielt den Zuschlag. Unter das Gewerk der biologischen Abwasserreinigung fallen die belüftungstechnische Ausrüstung, die Einbauten im Nachklärbecken, das Rücklaufpumpwerk und die Durchflußmengenmessung. Hier hatte erneut die Firma Scharr Tec  GmbH & Co.KG aus Neukirchen das günstigste Angebot abgegeben. Deren Angebot lag mit 240.352,63 € deutlich unter der Kostenschätzung. Ebenfalls deutlich unter der Kostenschätzung lag das Angebot der Firma Huber SE aus Berching, die mit einem Auftragsvolumen von 194.773,25 € für die Schlammbehandlung den Zuschlag bekam. Schließlich hatte die Firma H2 Ortner aus Passau mit 31.439,76 € das günstigste Angebot für die Dosiermittelanlage abgegeben und wurde vom Gemeinderat mit der Ausführung in Form eines Fällmittel-Lagercontainers mit entsprechender Dosiertechnik für den Außenbereich beauftragt. Zusammen mit den bereits vergebenen Aufträgen für die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär sowie Elektrotechnik und den Baunebenkosten summieren sich die Aufträge auf die Gesamtsumme in Höhe von 3.445.720,77 €. Den Anfang der Bauarbeiten macht die Firma Berger Bau, Passau mit der Erstellung der Bodenplatten für das Belebungs- und das Nachklärbecken im Herbst 2018.

Die Fertigstellung der Arbeiten wurde für Oktober 2019 festgeschrieben.

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